e Oberliga-Handball-Frauen des MTV Altlandsberg absolvierten ihr zweites Auswärtsspiel der Saison beim SV Blau-Weiß Wusterwitz. Sie gewannen mit 32:27 und bleiben vorerst ungeschlagen.
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Die MTV-Frauen erwischten zunächst einen guten Start in die Partie und konnten sich früh einen deutlichen Vorsprung erspielen. Nach gerade einmal zwölf Minuten und bereits drei sicher verwandelten Siebenmetern sahen sich die Gastgeberinnen beim Stand von 3:9 zu einer Auszeit gezwungen. Trotz der Sechs-Tore-Führung wollte auf Altlandsberger Seite jedoch keine richtige Zufriedenheit aufkommen. Vor allem in der Defensive fehlte die gewohnte Stabilität und nur dank einer stark aufgelegten Carolin Reibold zwischen den Pfosten konnte der Vorsprung zunächst gehalten werden.
Ab da fanden die Gastgeberinnen zunehmend besser ins Spiel und verkürzten auf 7:10. Besonders über die zweite Welle gelang es Wusterwitz immer wieder, die Altlandsberger Abwehr vor Probleme zu stellen. Die MTV-Frauen ließen sich davon jedoch zunächst erstmal nicht aus der Ruhe bringen und fanden zurück in die Spur. Über die Zwischenstände von 13:8 (21.) und 16:9 (26.) für den MTV konnte der Vorsprung wieder deutlich ausgebaut werden. Insbesondere Melanie Kittel übernahm in dieser Phase Verantwortung und erzielte innerhalb von zehn Minuten fünf Treffer. Mit einer 17:10-Führung ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel wurde es früh spannend. Die Gastgeberinnen kamen stark aus der Kabine und erzielten innerhalb der ersten fünf Minuten gleich fünf Tore, ehe Jenny Struck den ersten Altlandsberger Treffer der zweiten Hälfte markieren konnte. Die MTV-Abwehr fand zunächst kaum Zugriff auf die beweglichen Angriffsspielerinnen aus Wusterwitz und tat sich schwer, die Lücken im eigenen Defensivverbund zu schließen. Erst nach rund zehn Minuten gelang es den Altlandsbergerinnen, wieder etwas mehr Stabilität ins eigene Spiel zu bringen.
In der Folge entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der sich der Vorsprung der MTV-Frauen bei vier bis fünf Toren einpendelte. Besonders Sarah Pudel zeigte sich in dieser Phase treffsicher und sorgte mit ihren wichtigen Toren zum 24:19 und 25:20 für ihr Team dafür, dass die Gastgeberinnen zunächst auf Distanz gehalten werden konnten.
Doch Wusterwitz kämpfte sich in der Schlussphase noch einmal auf drei Treffer heran. Die Altlandsbergerinnen bewiesen jedoch Kampfgeist und behielten in den entscheidenden Momenten die Nerven. Ein wichtiger Treffer von Maja Paape sowie schnelle Tore von Melanie Kittel, Melanie Göhler und Gina Klebert sorgten schließlich dafür, dass die Partie nicht mehr aus der Hand gegeben wurde.
Auch wenn das Ergebnis am Ende stimmt, zeigte die Partie deutlich, dass insbesondere in der Abwehr noch Luft nach oben ist. Bereits am kommenden Samstag (Beginn ist um 17.30 Uhr) gilt es, wieder zur gewohnten defensiven Stärke zurückzufinden. Dann empfangen die MTV-Frauen den HSV Frankfurt (Oder) in der heimischen Erlengrundhalle.
Gleichzeitig ist dies das letzte Heimspiel des Jahres. Gemeinsam wollen wir noch einmal alles reinwerfen, um die nächsten zwei Punkte in Altlandsberg zu behalten!



























