Am Samstag gegen den LHC Cottbus
Die Ausgangslage für das nächste Spiel der Regionalliga-Handballer des MTV Altlandsberg ist klar. Es kommt der LHC Cottbus in die Erlengrundhalle und der ist Favorit. Anwurf der Partie wird am Samstag um 17 Uhr sein.
Wir werden ein richtig gutes Handballspiel sehen“, sagt der Sportliche Leiter bei den Lausitzern. Gordon Roth kennt beide Mannschaften sehr gut, denn er war auch in Altlandsberg Sportlicher Leiter. „Ich beobachte die Entwicklung in Altlandsberg auch weiterhin mit großem Interesse und muss, sagen, dass dort wirklich gute Arbeit geleistet wird. Roy Kalweit und Rudi Föllen machen als Trainerteam einen tollen Job und haben den MTV längst zu einer Spitzenmannschaft der Liga geformt.“ Gordon Roth spricht im Hinblick auf das Spiel am Samstag von „großem Respekt vor dem MTV“ und er weiß, dass spätestens nach dem knappen Sieg beim Tabellenletzten, BFC Preussen, auch „meine Mannschaft nicht unschlagbar ist. Die Berliner haben uns alles abverlangt und ich verstehe auch gar nicht, warum die am Tabellenende stehen.“ Cottbus gewann mit 30:29. In den Ligaspielen zuvor hatten sie ihren Gegner jeweils deutlich distanziert.
Auf di Frage, was seine Mannschaft derzeit aber so stark macht, nennt er drei Faktoren: „Das ist die Abwehr, das starke Zweikampfverhalten beim sogenannten Eins gegen Eins und dann unsere Außenspieler.“ Dazu gehört Nicola Kuhlmey, der beim Spiel gegen die SG OSF Berlin allein 17 Tore geworfen hatte. Über Außen kommt weiterhin Jeremy Kutz, auf den sich die MTV Abwehr ebenfalls einstellen muss.
Alle reden davon, dass Cottbus heißester Anwärter auf den Aufstieg in die 3. Liga sei? Gordon Roth sagt dazu: „Das müssen wir natürlich abwarten. Die Regionalliga ist stark und wir haben derzeit einen Lauf, wie man so schön sagt. Wenn der sportliche Erfolg da ist, muss auch die finanzielle Basis geschaffen werden, um das Abenteuer 3. Liga in Angriff zu nehmen. Die qualitativen Unterschiede zwischen beiden Ligen ist riesengroß. Das muss man wissen und schließlich abwägen.“
Der MTV hat nach dem großartigen Start in die Liga, zwei Spiele in Folge verloren. Davon wird sich die Mannschaft aber nicht beirren lassen. Beide Spiele gingen nur knapp verloren, und spielerisch hat das Team um Kapitän Marcus Schwiderski bewiesen, dass es in der Liga durchaus mithalten kann. Auch gegen Cottbus werden die Spieler ihr Bestes geben – ganz sicher! Das bestätigt auch Konstantin Gorka, der in den vergangenen Spielen immer zu den Besten seiner Mannschaft gehörte. Im jüngsten Siel gegen die SG OSF gelangen ihm neun Treffer. „Wir sollten nicht in Ehrfurcht vor dem großen Namen erstarren. Vielmehr gilt es, dass wir uns wie auf jeden anderen Gegner der Liga vorbreiten.“ Gorka bestätigt, dass sich alle auf die Partie freuen. „Vielleicht gelingt uns wieder ein besseres Spiel wie das gegen die SG OSF Berlin. Wir haben einfach zu viele Chancen liegen gelassen. Und natürlich hoffen wir auf unsere Fans, denn die Unterstützung von Rängen werden wir brauchen.“