Na geht doch!

Fehlten einem noch die Gedanken um entsprechende Zeilen zum verpatzten Auswärtsspiel in Eberswalde zu verfassen, kamen Sie nach diesem Sonntag dann regelrecht zugeflogen.

Für unsere „Zwote“ war der Druck am vergangenen Sonntag hoch, wollte man den Anschluss zur Tabellenspitze doch nicht verlieren.

Nach vergangenen Schwächephasen der letzten Spiele, welche ärgerlich und unnötig durch fehlende Konzentration und Kampfgeist verloren wurden, wusste man um die Brisanz dieses Spiels.

Zu Gast empfing unsere „Zwote“ die Handballsportler aus Neuruppin, welche auf dem 4. Tabellenplatz dicht im Nacken saßen.

Auf Seiten der Altlandsberger weiß man wie unberechenbar und stark eine Neuruppiner Mannschaft aufspielen kann. So war es klar, dass in solch einem Spiel jeder Fehler & jede Unkonzentriertheit den Sieg kosten kann.

Nach den bereits erwähnt vergangenen Spielen musste auch der Kampfgeist wieder in die Köpfe unserer „Zwoten“ kehren, um hier etwas „zu reißen“. In gut gefüllter heimischer Halle waren die Handballmannen um Trainer zahlreich und Punkt 15:00 Uhr auf dem Parkett erschienen.

Schon bei der Erwärmung spürte man diesmal, die Jungs wollen heute den Sieg! Nach der Traineransprache in der Kabine wollten und sollten unsere Jungs auch diesen Willen aufs Parkett legen und sich auf die doch sonst gut funktionierenden Grundelemente einer starken Deckung berufen.

Wie vorgenommen, so gekommen.

Wurden in der Anfangsphase noch einige Gegenspieler zu zaghaft angefasst, bekam unsere „Zwote“ nach und nach immer besser Zugriff in der Abwehr, was den ein oder anderen Neuruppiner Sportskameraden zu manch fast unfairer Haltung annehmen ließ. Nur vorn sollten die Untermann Schützlinge immer wieder an dem stark aufspielenden Neuruppiner Tormann scheitern, welcher neben den Spielern auch die Zuschauer langsam verzweifeln ließ. So kam es, dass die Hausherren nur mit einer knappen 9:8 Tore Führung zum Pausentee gingen. Das Abstellen der Fehlwurfquote war das große Ziel der zweiten Halbzeit und diesmal stimmten Einstellung und Kampfgeist. Mit sehr gut herausgespielten Angriffen und Tempohandball kamen auch die Tore nach und nach aufs Pluskonto der Hausherren. Auch die Abwehr im Zusammenspiel mit ihrem sehr gut aufspielenden Schlussmann (Martin) ließ nicht nach und so wurde das Spiel zum Ende hin nun doch auch zur Erleichterung der heimischen Fankulisse deutlicher und endete mit einem sehr zufriedenen Sieg zu Gunsten unserer „Zwoten“.

Vielen Dank an alle Fans für die tolle und faire Unterstützung auf beiden Seiten. So macht Handball am Sonntag doch Spaß.

Eure „Zwote“.

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