Mit einer starken zweiten Halbzeit sicherten sich unsere zweite Vertretung einen verdienten 26:22 (12:13)-Heimsieg gegen die Bernauer Bären und belohnte sich damit für eine deutliche Leistungssteigerung nach der Pause.

Der Start in die Partie verlief allerdings alles andere als optimal. Unsere F2 tat sich in den ersten Minuten schwer, ins Spiel zu finden, während die Gäste früh das Tempo bestimmten und schnell mit 0:3 in Führung gingen. Besonders die offensive Durchschlagskraft der Bernauerinnen stellte die Defensive zunächst vor Probleme. Erst nach gut zehn Minuten fanden die Gastgeberinnen besser ins Spiel und konnten den Rückstand Schritt für Schritt verkürzen.

Mitte der ersten Halbzeit lagen wir zwischenzeitlich mit fünf Toren zurück (4:9), zeigten jedoch Moral und kämpften uns durch eine konzentriertere Abwehrarbeit sowie effektive Abschlüsse wieder heran. Kurz vor der Pause gelang es, den Abstand deutlich zu verkürzen, sodass man mit einem knappen 12:13-Rückstand in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich unsere F2 wie ausgewechselt. Mit viel Tempo, konsequenter Chancenverwertung und einer stabileren Defensive drehte das Team die Partie innerhalb weniger Minuten. Ein 3:0-Lauf direkt nach Wiederanpfiff brachte erstmals die Führung (15:13), die in der Folge kontinuierlich ausgebaut wurde.

Besonders in der Offensive überzeugte Altlandsberg durch mannschaftliche Geschlossenheit. Auch defensiv stand die Mannschaft nun deutlich kompakter und ließ den Gästen weniger Raum zur Entfaltung.

In der Schlussphase behielten unsere 2. Frauen trotz einzelner Gegenwehr der Bernauer Bären die Nerven. Spätestens mit den Treffern zum 25:21 und 26:22 war die Partie entschieden. Der Heimsieg geriet nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

Mit diesem Erfolg festigt der MTV 1860 Altlandsberg II nicht nur seine starke Form, sondern steht nun mindestens auf dem 3. Tabellenplatz. Damit hat es das Team in den verbleibenden Spielen selbst in der Hand, sich sogar noch zum Vizemeister zu krönen.

Ein wichtiger Sieg zur richtigen Zeit – und ein deutliches Ausrufezeichen im Saisonendspurt.

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