Mit einem überzeugenden Auftritt sicherten sich die Ersten Frauen des MTV Altlandsberg am vergangenen Samstag einen verdienten 30:23-Heimsieg gegen den HSV Frankfurt (Oder).
Bereits nach drei Minuten sah sich der Gästetrainer beim Stand von 4:0 zur ersten Auszeit gezwungen. Die Altlandsbergerinnen waren von Beginn an hellwach und erwischten einen Bilderbuchstart. Besonders die Abwehr, die im vergangenen Auswärtsspiel gegen Wusterwitz noch einige Lücken aufgewiesen hatte, präsentierte sich in der Anfangsphase deutlich stabiler. Aus einer kompakten Defensive heraus gelang es immer wieder, über die erste und zweite Welle zu einfachen Torerfolgen zu kommen.
Mit zunehmender Spieldauer fanden jedoch auch die Gäste aus Frankfurt besser in die Partie und verkürzten bis zur 20. Minute auf 11:7. Trotz einer Auszeit auf Altlandsberger Seite gelang es zunächst nicht, den Vorsprung wieder deutlicher auszubauen. So blieb der Abstand bis zur Halbzeit nahezu konstant und beim Stand von 17:13 wurden die Seiten gewechselt.
Nach dem Wiederanpfiff knüpften die MTV-Frauen an ihre gute Leistung an und konnten sich Stück für Stück weiter absetzen. Besonders Melanie Kittel und Jenny Struck übernahmen im Angriff Verantwortung, suchten konsequent die Zweikämpfe und stellten die Frankfurter Abwehr immer wieder vor Probleme. Dabei belohnten sie sich entweder selbst mit Torerfolgen oder holten wichtige Siebenmeter heraus. Insgesamt zehn Strafwürfe wurden den Gastgeberinnen zugesprochen, von denen sieben erfolgreich verwandelt werden konnten.
Eine besonders starke Vorstellung zeigte Jenny Struck, die nach ihrer längeren Verletzungspause vor Saisonbeginn immer besser zu ihrer gewohnten Stärke zurückfindet. Mit wichtigen Aktionen im Angriff verdiente sie sich an diesem Abend den mannschaftsinternen MVP-Titel.
In der 50. Minute sorgte Melanie Kittel mit ihrem Treffer zum 27:17 schließlich für die höchste Führung des Abends. Auch die beiden Auszeiten der Gäste in der 45. und 50. Minute brachten keine entscheidende Wende mehr. Zwar konnte Frankfurt den Rückstand in der Schlussphase noch etwas verkürzen, doch gefährlich wurde es nicht mehr. Mit zwei abschließenden Treffern für die Gäste setzte Beatrice Zacharias den Schlusspunkt zum 30:23-Endstand.
Ein Lob geht abschließend auch an das Schiedsrichtergespann Hühnerfuß/Neumann, das an diesem Abend spontan sein erstes Oberligaspiel leitete und dabei eine gute Leistung zeigte.



































