Doch etwas zu früh durften wir an diesem Samstagmorgen nach Frankfurt reisen. Darum hieß es zu aller erst die Mädchen wach bekommen. Bei dem gemeinsamen Spaziergang wurde schon viel geschnattert und ausgetauscht, so dass zumindest der Kopf wach wurde und die Erwärmung fokussiert und konzentriert durchgeführt werden konnte.
Mit Spielbeginn mussten sich die Mädchen erst einmal einspielen und auf die langen Angriffe der Gegnerinnen einstellen. So konnte die Abwehr aber viel miteinander sprechen und Übergänge üben. Dennoch musste viel gearbeitet werden, um die Gegnerinnen in ihrem Angriff zu stoppen. In unserem Angriff klappte vieles schon sehr gut und besonders die Rückraumspieler waren in ihren 1:1 Aktionen erfolgreich. Es brauchte etwas mehr als die ersten 12 Minuten aber dann konnten sich die Mädchen absetzen und ließen die Gegnerinnen nicht mehr nah ran kommen. Die Auszeit nutzen wir, um kurz zu verschnaufen und dann mit neuem Schwung wieder ins Spiel zu gehen. Danach lief es besser und unsere Abwehr ließ kaum noch gegnerische Spielzüge durch. So dass es mit 13:8 für uns in die Pause ging.
In Halbzeit 2 lief es eigentlich so weiter, wie Halbzeit 1 endete. Die Abwehr wurde an einigen Positionen umgestellt und auch im Angriff wurden verschiedene Konstellationen probiert. Und die Mädchen liefen Gefahr, sich dem gegnerischen Spiel anzupassen, so dass erstmal eine Auszeit her musste. Auch wenn es kein spannendes Spiel war bzw. der Sieg je in Gefahr war, sollte doch weiterhin konzentriert gespielt werden. Am Ende gewinnen die Mädchen mit 23:15 und nehmen die Erkenntnis mit, dass Spielzüge weiterhin geübt werden müssen.