Am Sonnabend wird in der Handball-Oberliga der Männer die nächste Runde ausgespielt. Die Handballer des MTV haben dabei den HSV Wildau 1950 zu Gast. Die Altlandsberger sind Tabellenführer und wollen das nach ihrem zehnten Liga-Spiel auch bleiben. 

Mit den Gästen kommt der aktuell Tabellen-Neunte in die Erlengrundhalle. Und wer nun als MTV-Fan denkt, das wird ein Selbstläufer, für den hat MTV-Trainer Roy Kalweit eine klare Botschaft. Er sagt nämlich, dass die Wildauer „eine richtig gute Mannschaft“ hätten. „Ich habe natürlich eine umfassende Videoanalyse vorgenommen. Wir empfangen eine Mannschaft, die Tempo-Handball spielen kann. Meiner Meinung nach sind die Wildauer auch deutlich besser, als es der Tabellenstand aufzeigt. Sie sind sehr gut eingespielt und haben mit Mark-Bastian Kloß einen bärenstarken Offensivmann.“ Roy Kalweit mahnt zur Vorsicht und verlangt hohe Konzentration über die gesamte Spielzeit hinweg. „Das Spiel wird für uns ein echter Härtetest, bietet keinen Raum für Nachlässigkeiten und lässt auch keinen Platz für Experimente.“

Die Wildauer haben nach zehn Ligaspielen – vier wurden gewonnen, sechs verloren – ein Torverhältnis von Null. Das heißt, sie haben 270 Tore erzielt und auch 270 kassiert. Im Spielplan tauchen Ergebnisse, wie eine 23:33-Niederlage gegen den HC Bad Liebenwerda, oder ein 34:22-Erfolg gegen den Oranienburg HC II, auf. Ansonsten endeten Spiele mit Wildauer Beteiligung fast immer sehr torreich und knapp: 36:34-Niederlage gegen den MTV Wünsdorf oder der 31:30-Erfolg gegen die Bernauer Bären. So dürfen sich die Zuschauer eventuell auf einen ereignisreichen Nachmittag freuen. 

Roy Kalweit kann auf einen kompletten Kader bauen. Alle Spieler, bis auf Tim-Ole Neumann, sind gesund und heiß auf dieses Spiel. Der Trainer sagt weiterhin, dass ein Sieg auch für den weiteren Verlauf der Meisterschaft von großer Wichtigkeit wäre. „ … danach warten nämlich Mitfavoriten auf uns. Am 31. Januar empfangen wir HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst und am 14. Februar müssen wir zum MTV Wünsdorf. Wie jeder sehen kann, sind die Abstände an der Tabellenspitze nicht sehr groß. Einen Ausrutscher dürfen wir uns nicht erlauben. Am Ende der Saison kann nur eine Mannschaft in die Regionalliga aufsteigen.“

Natürlich ist der Altlandsberger Trainer derzeit auch als Fan der Deutschen Nationalmannschaft „beschäftigt“. Sein Favorit auf den Titel der Europameisterschaft kommt aber aus Dänemark. Er sieht im Endspiel zudem die Franzosen, die „sehr modernen Handball spielen“, wie er sagt. „Ich sehe mir so viel es geht die Spiele an. Es ist sehr interessant die taktischen Feinheiten zu beobachten.“

Suche

Suche