Es war der zehnte Sieg im elften Spiel der Handball-Oberliga-Saison 2025/2026 für die Handballer des MTV Altlandsberg. 27:18 hieß es nach 60 Minuten für die Gastgeber, die natürlich auch weiterhin Tabellenführer der Liga bleiben. Der Sieg gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst war absolut verdient. Die Männer der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst – wie schon eine Woche zuvor den HSV Wildau 1950 – hatten sie voll im Griff. 

Es war ein gutes Spiel des MTV, das vor allem durch eine starke Abwehrleistung gewonnen wurde. Der Mittelblock stand sehr gut, und wenn tatsächlich mal ein Ball aufs Tor kam, stand da noch Jan Lebelt zwischen den Pfosten, der wieder einen sehr guten Tag hatte. Natürlich darf auch Tim Folgmann nicht vergessen werden, der sich in seinen kurzen Einsatzzeiten nahtlos in die Mannschaft einfügte. 

Inzwischen macht es richtig Spaß, Fan der MTV-Altlandberg-Handballer zu sein. Das Spiel, in der diesmal gut besuchten Erlengrundhalle, begann furios. Der MTV begann mit hohem Tempo und es wirkte so, als wolle der Gastgeber die Männer der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst regelrecht überrennen. Nach einem Doppelpack von Konstantin Gorka zum Auftakt, ging der MTV nach zehn Minuten mit 7:2 in Führung. Natürlich nahm das Trainerteam der Gäste, Mathias Marschke und Kai Kischel, schon zu diesem frühen Zeitpunkt eine Auszeit. Die HSG konnte sich etwas vom Druck des MTV befreien und zumindest vom Ergebnis her das Spiel etwas offener gestalten. Zur Halbzeit stand es 13:10 für die Gastgeber.

„Ich glaube nicht, dass wir uns große Sorgen machen müssen. Die Mannschaft spielt gut, und vor allem die Abwehr steht“, lobte Leon Erdmann seine Kollegen in der Halbzeitpause. Er musste verletzungsbedingt zuschauen. 

Die zweite Halbzeit begann mit einem sehr schönen Treffer – einen hammerharten Hüftwurf – von Nils Fasold, der über weite Strecken der Partie wieder sehr gut Regie beim MTV führte. Das 15:10 fiel nach einem schnellen Konter durch Maximilian Hawaleschka. Und es ging weiter, denn der MTV konnte sogar noch eine Schippe drauflegen. Nach 44 Minuten hieß es 20:12. Für einen Höhepunkt im Spiel sorgte erneut Torhüter Jan Lebelt, der mit einer Doppelparade den Fanblock des MTV stimmungsmäßig auf Hochtouren brachte.

Nach 53 Minuten war für den Kapitän des MTV, Marcus Schwiderski, das Spiel zu Ende. Er sah die Rote Karte. Er bekam seine dritte Zeitstrafe und wurde disqualifiziert. Sein Wurf streifte leicht das Gesicht von Torhüter Willi Flöter. Die mit ihren Entscheidungen nicht immer sicheren Schiris, Madlen Tornow und Patrik Karg, bestraften Schwiderski sofort. Der entschuldigte sich beim Kontrahenten und sagte später: „Das passiert eben und war bestimmt auch keine Absicht.“ Auch auf der anderen Seite gab es eine Rote Karte. Mit einer sogenannten „Notbremse“ stoppte David Klein einen MTV-Konter. 

Überaus zufrieden sagte MTV-Co-Trainer Rudi Föllen nach dem Spiel: „Wir als Trainerteam hatten per Video schon im Vorfeld die Schwächen unseres Gegners ausgemacht. Vor allem unsere offensive 5:1-Deckung hat sehr gut funktioniert. Die Mannschaft hat gut zugehört und im Prinzip alles richtig gemacht. Ich denke, wir haben verdient gewonnen.“

Im nächsten Spiel trifft der MTV dann am 14. Februar auswärts auf den Tabellendritten MTV Wünsdorf.

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