Tabellenerster gegen das Schlusslicht der Oberliga-Brandenburg – da ist die Ausgangslage klar und die Favoritenfrage sicher zu beantworten. Der MTV Altlandsberg wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann gegen den SV Jahn Bad Freienwalde mit 32:20.
Die Partie war von viel Kampf und Einsatz geprägt und sehr zerfahren,. Richtig schöne Spielzüge gab es selten. Immer wieder bestimmten Einzelaktionen die Partie in der Altlandsberger Erlengrundhalle. Trotzdem war das Tempo hoch und vor allem: Es war sehr stimmungsvoll. Beide Fanlager sorgten für echte Derby-Stimmung, auch wenn es die Handballfreunde aus der Kurstadt teilweise etwas übertrieben. Mehrfach musste die Partie unterbrochen werden, weil aus dem „Kurstadt-Inferno“ – Fanblock Gegenstände auf das Spielfeld geworfen wurden.
Die Männer vom Gastgeber ließen sich zunächst nicht irritieren und spielten ruhig ihre Angriffe aus. Vor allem Max Winkler bestimmte die Anfangsphase und warf fünf Tore. Doch nach der sicheren Führung konnten sich die Jahn-Handballer etwas befreien und kamen auf 5:8 heran. Erinnerungen an das Hinspiel wurden wach, als der MTV in der Freienwalder-Kurstadthalle nur mit Mühe mit 24:22 gewinnen konnte.
Bis zum Seitenwechsel waren dann aber die Kräfteverhältnisse wieder hergestellt und der MTV führte mit 15:9.
Die zweite Halbzeit begann mit einem MTV-Konter, den aber der Ex-Freienwalder Leon Erdmann nicht verwandeln konnte. Er scheiterte an Freienwaldes Torhüter Niclas Will. Für einen echten spielerischen Höhepunkt sorgte MTV-Spielmacher Nils Fasold, der mit einem gekonnten Dreher das 16:10 erzielte.
In der Schlussphase konnte Yannik Scheffel mit vier Toren glänzen. Er kam für den verletzt ausgeschiedenen Phillipp Hudewenz, der mit fünf Treffern ein tolles Spiel absolvierte. Der MTV gewann schließlich die Partie mit 32:20 und bleibt natürlich weiter an der Tabellenspitze der Liga.
Melanie Baier, Trainerin des SV Jahn, sagte nach dem Spiel: „Wir mussten heute leider auf einige Stammspieler verzichten. Meine Jungs haben das aber alles in allem gut gemacht. Und natürlich haben uns unsere Fans wieder einmal großartig unterstützt.“
Zufrieden war auch MTV-Trainer Roy Kalweit: „Wir hatten heute einen unbequemen Gegner, der mit viel Leidenschaft uns alles abverlangte. Jetzt werden wir uns auf das Spiel am 28. Februar bei der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf vorbereiten.“




































