Konstantin Gorka steht vor ziemlich wichtigen Wochen. Neben dem Handball geht es für ihn um seine berufliche Zukunft. Sportlich steht fest, dass er für ein weiteres Jahr beim MTV bleiben wird. „Das war für mich auch keine besondere schwere Entscheidung. Ich fühle mich sehr wohl im Verein“, sagt er.

Konstantin Gorka will Rechtsanwalt werden und muss sich nun auf das erste Staatsexamen vorbereiten. Dazu stehen gleich mehrere sogenannte Repetitorien an, in denen es sich dann auf Abschlussprüfungen vorbereiten kann. „Einige von diesen Veranstaltungen lassen sich aber von zu Hause aus absolvieren“, sagt der 22-Jährige.

Trotzdem will er sich auch weiter aufs Handballspielen konzentrieren, denn es geht schließlich um den Aufstieg für seine Mannschaft. „Ja, wir schaffen das“, sagt er optimistisch. Auch deshalb hat er für eine weitere Saison beim MTV unterschrieben. „Das heißt, dass wir alle unsere Gegner in der Oberliga durchaus noch sehr ernst nehmen. Noch ist die Meisterschaft nicht in trockenen Tüchern. Wir bereiten uns auf jedes Spiel sehr intensiv vor“, sagt Konstantin Gorka, der in der Rückraum-Mitte spielt. Eine Position, die ihm sehr liegt und auf der er auch weiterhin von Trainer Roy Kalweit gesetzt ist.

„Wir haben eine tolle Mannschaft, ein funktionierendes Trainerteam und wirklich großartige Fans. Was mich immer beeindruckt, sind die Heimspieltage, wenn praktisch der ganze Verein aktiv ist“, sagt er weiter.

Konstantin Gorka wagt schon einen Blick voraus. „Wir freuen uns, wenn dann alles geklappt haben sollte, natürlich auf die Regionalliga. Und ich im Besonderen, wenn es im Derby gegen meinen ehemaligen Verein SG NARVA Berlin geht. Dann gibt es möglicherweise sogar ein familieninternes Duell, denn mein Bruder Maximilian spielt bei den Berlinern.“

Blau-Weiß Petershagen-Egggersdorf

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