Auswärtssieg im Prignitz-Kessel: Mit Moral, Bus-Power und Wille zum Erfolg!

Wenn man am Wochenende eine der weitesten Auswärtsreisen der Saison vor der Brust hat, weiß man: Dieses Spiel wird anstrengend und sollte sich besser lohnen. Mit dem gutbesetzten Mannschaftsbus ging es Richtung Wittenberge, und schon auf der Hinfahrt war dieser besondere Fokus zu spüren. Wir wussten, dass uns beim PHC eine hitzige Atmosphäre und ein Gegner erwarten würde, der uns als Tabellenzweiten unbedingt ein Bein stellen wollte.

Und so kam es auch: ein Schock-Start in der Prignitz
Die ersten 20 Minuten hatten wir uns definitiv anders vorgestellt. Der PHC Wittenberge spielte wie entfesselt, während wir im Abwehrblock Schwierigkeiten bei der Kommunikation hatten. Die Gastgeber nutzten jede noch so kleine Lücke und zogen uns im Gegenstoß davon. Beim Stand von 17:11 in der 18. Minute rieben wir uns auf dem Feld kurz die Augen – sechs Tore hinten! In diesem Moment brannte die Halle, und der PHC-Express schien unaufhaltsam.

Aber wer den MTV Altlandsberg kennt, weiß: Wir geben uns nicht auf und kämpfen bis der Schlusspfiff ertönt! Vor allem Nick Pudel und Willem Jokisch konnten uns mit ihren Treffern (am Ende insgesamt 8 und 9 Tore) im Rennen halten. Um jedoch die Punkte am Ende zu kassieren, mussten auch alle anderen nun die technischen Fehler abstellen und die Intensität hochfahren. Mit Erfolg: Mit einem beeindruckenden Lauf verkürzten wir den Rückstand bis zur Pause auf 19:18. Das Spiel war wieder völlig offen!

Doch auch in der zweiten Halbzeit schafften wir es nicht, den vorletzten Platz der Liga auf Abstand zu bringen. Stattdessen war es ein offener Schlagabtausch. Es blieb ein absoluter Krimi, als in der 48. Minute beim Stand von 28:28 alles auf der Kippe stand.
Doch in der entscheidenden Phase können wir uns auf zwei Dinge verlassen: Unsere Mentalität und einen überragenden Rückhalt in unserem Tor! Torhüter Lars Schäfer vernagelte hinten den Kasten, während Christoph Reinl (7 Tore) und Tim Scheffel Egelkraut vorne eiskalt blieben.
In der Schlussminute dann nochmal Spannung: Beim Stand von 33:32 für den MTV müssen eine doppelte Zeitstrafe gegen Nick Pudel hinnehmen und die Partie in Unterzahl über die Zielgerade bringen. Und mit Willem Jokisch hatten wir jemanden, der in diesem Augenblick die Nerven behielt. Mit seinem 9. Treffer trifft er 5 Sekunden vor Abpfiff zum 34:32 Endstand und nimmt den Gastgebern die Hoffnung auf diesen 1 Punkt.

Was dann folgte, war MTV-Feeling pur. Zwar hat man sich als deutlicher Favorit in dieser Partie sehr schwer getan, doch am Ende zählen die Punkte im Gepäck! Und wenn man diese nach so einem Kraftakt dabei hat, vergehen die Stunden auf der Autobahn wie im Flug. Die Stimmung im Mannschaftsbus war ausgelassen, die Musik laut und das Kaltgetränk nach der Dusche hat selten so gut geschmeckt. Dieser Sieg schweißt uns als Truppe noch enger zusammen!

Für den MTV siegten:
Martin Spranger (TH), Lars Schäfer (TH), Willem Jokisch (9), Nick-Marian Pudel (8), Christoph Reinl (7), Tim Scheffel Egelkraut (5), Nils Schmiedel (2), Kai Herrmann (2), Julian Wrusch (1), Ludwig Puhlmann, Richard Puhlmann, Tobias Polke und Jerome Roder
und das Trainerteam:
Alexander Koch, Kai Fruhriep, Manfred Kürbis und Aline Höhn

Suche

Suche