Er gehört zu den schnellsten Außenspielern in der Oberliga. In sieben Spielen hat er 33 Tore geworfen. Nun hat auch Leon Erdmann seinen Vertrag mit dem MTV für ein weiteres Jahr verlängert. In der neuen Saison werden für ihn die Aufgaben aber deutlich anspruchsvoller, denn dann heißt es, in der Regionalliga Ostsee/Spree die Tore zu werfen.
„Ich denke, wir haben inzwischen die Qualität auch in der höheren Liga zu spielen. Zwar nicht unbedingt mit den Spitzenteams. Aber mithalten werden wir ganz sicher.“
Leon Erdmann pausierte kurz und spielte zwischenzeitlich bei seinem Heimatverein SV Jahn Bad Freienwalde. Gründe dafür waren eine berufliche Neuorientierung. Er strebt eine Beamtenlaufbahn bei der Feuerwehr an. „Ich merkte schnell: Ohne Handball und ohne den MTV geht es einfach nicht.“ Schwierig für ihn ist es, Beruf und Sport gut unter einen Hut zu bekommen. Er hat meist 24-Stunden-Dienste und kann deshalb nicht immer jedes Training oder alle Spiele absolvieren.
„Man hört immer wieder, dass der MTV ein besonderer Verein sei. Das stimmt tatsächlich. Es herrscht große Harmonie in der Mannschaft. Allein wenn ich mir überlege, dass wir nach unserem jüngsten Sieg gegen die Bernauer Bären und den damit feststehenden Aufstieg in die Regionalliga gemeinsam feiern gegangen sind. Wir sind sowohl im Sport, als auch privat fast alle miteinander befreundet.“
Dass das Saisonziel nun vorfristig erreicht wurde, sei auch für Leon Erdmann die „Kirsche auf der Torte“. „Ich freue mich riesig auf die neue Saison.“ Und wie immer, wenn Leon erfolgreich ist, waren Freundin Nele, Mutter Swetlana und Vater René die ersten Gratulanten. Ganz aktuell wurde Leon Erdmann für seine elf Tore im Spiel gegen den 1. SV Eberswalde von den Lesern der Märkischen Oderzeitung zum „Champion der Woche“ gewählt.