Berliner Sparkassen Cup 2026: Drei Mannschaften, viel Einsatz und ein erfolgreicher Abschluss der intensiven Vorbereitungswoche


Nach fünf intensiven Tagen im Trainingslager in Beeskow stand für unsere wA-, wB- und wC-Jugend des MTV 1860 Handball am Wochenende direkt die nächste Herausforderung auf dem Programm: der Berliner Sparkassen Cup 2026.

Kaum war das Trainingslager beendet, ging es für unsere drei Mannschaften bereits wieder auf die Platte. Die Belastung war entsprechend hoch: Viele Spielerinnen hatten bereits fünf intensive Trainingstage in den Beinen und standen nun teilweise am sechsten und sogar siebten Tag in Folge in der Halle. Umso höher ist die Leistung aller drei Mannschaften einzuschätzen.

Während die wA-Jugend gegen zahlreiche höherklassige Gegner überzeugte und am Ende einen starken fünften Platz belegte, konnte die wB-Jugend den Turniersieg feiern. Unsere wC-Jugend musste der hohen Belastung Tribut zollen, zeigte aber ebenfalls viele gute Ansätze und sammelte wichtige Erfahrungen für die kommende Saison.



wA-Jugend: Stark gegen die Konkurrenz aus höheren Ligen

Mit einem kleinen Kader und vielen Spielerinnen, die bereits am Vortag bei der wB-Jugend im Einsatz waren, ging unsere wA-Jugend in das Turnier. Einfacher hätte der Start dabei kaum sein können: Mit Neuenhagen, Ahrensdorf, den Füchsen Berlin, Falkensee und Rostock warteten gleich mehrere Mannschaften, die in höheren Ligen aktiv sind.

Gleich zu Beginn musste die wA gegen die drei Turnierfavoriten antreten. Zwischen den Spielen blieb dabei jeweils nur ein Spiel Pause, sodass kaum Zeit zur Erholung blieb. Eine enorme Herausforderung für einen ohnehin kleinen Kader.

Doch unsere Mädels ließen sich davon nicht beeindrucken.

Erfolgreicher Turnierstart gegen Neuenhagen

Im ersten Spiel wartete mit Neuenhagen direkt ein starker Gegner. Unsere wA zeigte von Beginn an eine konzentrierte Leistung und konnte sich am Ende mit 13:10 durchsetzen.

Ein Auftakt, mit dem vor dem Turnier sicherlich nicht jeder gerechnet hatte.

Im zweiten Spiel ging es gegen Ahrensdorf. Auch hier hielt unsere Mannschaft lange gut dagegen, musste sich am Ende aber mit 7:10 geschlagen geben.

Direkt anschließend wartete mit den Füchsen Berlin der nächste Turnierfavorit. Trotz der hohen Belastung entwickelte sich ein enges Spiel. Unsere Spielerinnen kämpften bis zur letzten Sekunde, mussten sich jedoch denkbar knapp mit 13:14 geschlagen geben.

Mit **2:4 Punkten und nur einem Minustor **aus den ersten drei Spielen hatte unsere wA zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich mehr erreicht, als vor dem Turnier zu erwarten gewesen wäre.

Nach den ersten drei Spielen folgte eine längere Pause. Vielleicht etwas zu lang – denn dadurch dauerte es einen Moment, bis die Mannschaft wieder in den Turniermodus fand.

Gegen Falkensee entwickelte sich erneut ein intensives und ausgeglichenes Spiel. Trotz der mittlerweile deutlich spürbaren Belastung mobilisierten die Spielerinnen noch einmal die letzten Kraftreserven.

Mit enormem Einsatz konnte unsere wA in der letzten Sekunde noch den Ausgleich zum 14:14 erzielen.

Zum Abschluss wartete mit Rostock noch einmal ein starker Gegner. Auch in diesem Spiel zeigte die Mannschaft großen Kampfgeist und hielt die Partie lange offen. Am Ende fehlte erneut nur ein kleines Stück: Mit 8:9 musste sich unsere wA knapp geschlagen geben.

Platz 5 als starke Belohnung

Am Ende standen **3:5 Punkte und lediglich zwei Minustore **zu Buche. Damit belegte unsere wA-Jugend einen starken 5. Platz.

Vor dem Turnier hätte wohl niemand damit gerechnet, dass unsere Mannschaft gegen diese starke Konkurrenz derart gut mithalten kann. Besonders beeindruckend war, wie die Spielerinnen trotz des kleinen Kaders und der enormen Belastung immer wieder an ihre Grenzen gingen.

Eine starke Leistung und ein weiteres Zeichen dafür, dass die Mannschaft auf einem guten Weg in Richtung Saisonstart ist.



wB-Jugend: Ungeschlagen zum Turniersieg

Für unsere wB-Jugend wurde der Berliner Sparkassen Cup zu einem echten Erfolgserlebnis.

Kurz vor Turnierbeginn wurde der Turniermodus noch einmal geändert. Statt der ursprünglich geplanten maximalen fünf Spiele stand nun eine komplette Runde Jeder gegen Jeden mit insgesamt sechs Spielen auf dem Programm.

Sechs Spiele an einem Tag bedeuteten also: sechs Mal volle Konzentration, sechs Mal kämpfen und sechs Mal die eigenen Kräfte einteilen.

Zum Auftakt traf unsere Mannschaft auf den HC Pankow. Von Beginn an zeigte die wB eine konzentrierte Leistung und setzte sich souverän mit 13:4 durch.

Nach einer kurzen Pause ging es direkt gegen ATSV Stockelsdorf II. Auch hier ließ die Mannschaft nichts anbrennen und gewann deutlich mit 15:6.

Im dritten Spiel wartete mit Rudow II der nächste Gegner. Unsere Mädels spielten weiter konzentriert und konnten sich mit 17:5 durchsetzen.

Im vierten Spiel kam es zum Aufeinandertreffen mit Teltow, einem direkten Ligakonkurrenten.

Unsere wB zeigte aber auch in diesem Spiel, dass sie an diesem Tag unbedingt um den Turniersieg mitspielen wollte. Mit viel Einsatz und einer guten Mannschaftsleistung konnte Teltow am Ende mit 15:10 bezwungen werden.

Im fünften Spiel gegen die Füchse Berlin II waren die ersten Ermüdungserscheinungen deutlich zu erkennen. Nach mehreren Spielen und den Belastungen der vergangenen Tage wurden die Beine schwerer.

Jetzt war vor allem Einsatz gefragt. Mit einer offensiven Deckung gelang es der Mannschaft, noch einmal wichtige Impulse zu setzen und sich am Ende mit 19:11 durchzusetzen.

Damit war klar: Der Turniersieg war zum Greifen nah.

Im letzten Spiel kam es zum Duell mit Brandenburg, dem zweiten direkten Ligakonkurrenten.

Allen war bewusst: Nach diesem Spiel würde kein weiteres mehr folgen. Also hieß es noch einmal, alle Kraftreserven zu mobilisieren.

Und genau das tat die Mannschaft.

Trotz der langen Turnierbelastung zeigte die wB noch einmal eine starke Leistung und setzte sich am Ende souverän mit 15:7 durch.

Damit war es geschafft:

Die wB-Jugend des MTV 1860 Handball gewinnt den Berliner Sparkassen Cup 2026!

Sechs Spiele, sechs Siege – eine beeindruckende Leistung, gerade vor dem Hintergrund der intensiven Trainingslagerwoche.



wC-Jugend: Lehrgeld gezahlt und wichtige Erfahrungen gesammelt

Auch unsere wC-Jugend musste nach dem Trainingslager direkt wieder in den Turniermodus wechseln. Für die jüngsten Spielerinnen des gemeinsamen Turnierwochenendes ging es vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln und sich gegen starke Konkurrenz zu behaupten.

Der Turnierstart verlief dabei denkbar knapp.

Im ersten Spiel kam es direkt zum Aufeinandertreffen mit den Nachbarn aus Neuenhagen. Unsere wC kämpfte um jeden Ball, musste sich am Ende aber mit 9:10 geschlagen geben.

Im zweiten Spiel folgte dann ein Erfolgserlebnis. Gegen die Füchse Berlin II zeigte die Mannschaft eine gute Leistung und konnte sich mit 12:10 durchsetzen.

Anschließend wartete mit Halle-Neustadt II der Turnierfavorit auf uns. Unsere wC konnte in den ersten zehn Minuten sehr gut mithalten und zeigte, dass sie auch gegen starke Mannschaften bestehen kann. Mit zunehmender Spieldauer machte sich jedoch die Belastung bemerkbar.

Am Ende musste sich die Mannschaft mit 7:13 geschlagen geben.

Anschließend ging es in die Platzierungsrunde um die Plätze 5 bis 7.

Im Überkreuzspiel wartete der VfL Lichtenrade. Auch hier entwickelte sich eine enge Partie. Am Ende fehlte wieder nur ein kleines bisschen: Mit 12:13 ging das Spiel denkbar knapp verloren.

Im letzten Spiel traf unsere wC erneut auf die Füchse Berlin II. Doch zu diesem Zeitpunkt waren die Auswirkungen der intensiven Trainingslagerwoche und des langen Turniertages deutlich zu spüren.

Völlig entkräftet musste sich die Mannschaft am Ende mit 5:13 geschlagen geben.

Auch wenn der Turnierverlauf nicht ganz nach den Vorstellungen der Mannschaft lief, gilt es, aus den Spielen die richtigen Erkenntnisse mitzunehmen. Gerade für die jüngeren Spielerinnen sind solche Turniere enorm wichtig, um Erfahrungen zu sammeln und zu lernen, auch mit hohen Belastungen und schwierigen Spielsituationen umzugehen.



Eine Woche voller Einsatz, Teamgeist und Leidenschaft

Hinter unseren drei Mannschaften liegen damit außergewöhnliche und vor allem intensive Tage.

Fünf Tage Trainingslager plus ein komplettes Turnierwochenende bedeuteten für viele Spielerinnen sechs bis sieben Tage Handball am Stück. Training, Athletik, Kraft, Testspiele und anschließend der Sparkassen Cup – körperlich und mental war das eine enorme Herausforderung.

Umso stolzer können alle Trainerinnen und Trainer auf ihre Mannschaften sein.

Die wA-Jugend hat gezeigt, dass sie auch gegen höherklassige Gegner mithalten kann und sich mit einem starken fünften Platz belohnt.

Die wB-Jugend hat ein herausragendes Turnier gespielt, alle sechs Spiele gewonnen und völlig verdient den Turniersieg gefeiert.

Und auch die wC-Jugend hat trotz der hohen Belastung gekämpft, nie aufgegeben und wichtige Erfahrungen für die kommende Saison gesammelt.

Ein ganz besonderer Dank geht an alle Eltern, die ihre Kinder in diesen handballintensiven Tagen unterstützt, begleitet und ihnen den Rücken freigehalten haben. Ohne diese Unterstützung wären solche Wochenenden und Trainingslager nicht möglich.

Jetzt heißt es für alle erst einmal: Beine hoch, Kräfte sammeln und durchatmen.

Denn der Saisonstart rückt immer näher – und die vergangenen Tage haben gezeigt, dass unsere drei Mannschaften bereit sind, die nächsten Herausforderungen anzunehmen.

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