Es kommen jetzt entscheidende Wochen und wichtige Spiele auf die Oberliga-Handballer des MTV Altlandsberg zu. Sie könnten und können auch weiterhin aus eigener Kraft die Meisterschaft holen und sich den Aufstieg in die Regionalliga Ostsee-Spree sichern. Nachdem im jüngsten Heimspiel Ligakonkurrent HSV Wildau mit 39:23 abgefertigt wurde, ist die Stimmung in der Mannschaft natürlich glänzend. Am Samstag ist die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst zu Gast.

„Die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst ist die Handball-Spielgemeinschaft der Stammvereine SG Ahrensdorf 1911 e.V. und der SG Schenkenhorst 1912 e.V.. Die Spielgemeinschaft zwischen den beiden Orten besteht über alle Altersklassen hinweg bereits seit 1972, damals noch unter dem Namen SG Schenkenhorst/Ahrensdorf und seit 1998 als Handballspielgemeinschaft (HSG) Ahrensdorf/Schenkenhorst.“

In der Partie am Sonnabend stehen sich in der Erlengrundhalle der Tabellenführer und der Tabellenvierte der Oberliga gegenüber. Es ist demzufolge ein Spitzenspiel. Und auch wenn die Männer des MTV gut drauf scheinen, der Gegner hat es in sich. Die HSG hat erst acht Spiele in dieser Serie absolvieren können und vier Minuspunkte auf dem Konto. Sechs Siege und zwei Niederlagen gehören in die Saisonbilanz der HSG-Handballer. Kommen die Männer der Trainer Martin Lorenz und Kai Kischel dann mal so richtig in Schwung, wären auch solche Ergebnisse wie das 41:32 gegen den Oranienburger HC II oder das 38:24 gegen den 1. SV Eberswalde möglich. In solchen Spielen überzeugt vor allem die Offensivabteilung mit Sascha Klimczak und Marius Hoffmann. Im Spiel gegen Oranienburg warfen sie jeweils elf und zehn Tore. Klimczak hat in dieser Saison bereits 56 Tore geworfen, Hoffmann 42. Das heißt für den MTV: Volle Konzentration ab der ersten Spielminute.

Das sieht auch Teammanager Daniel Braun so: „Wir treffen auf ein Top-Team der Liga und es wird mit Sicherheit keine einfache Sache.“ Braun kennt die Mannschaft und verrät, dass einige Spieler auch schon in höheren Liegen unterwegs waren. „Nach unserem überaus guten Spiel von vor einer Woche, heißt es aber, auch diesen Gegner sehr ernst zu nehmen. Es bleibt auch weiterhin sehr eng an der Tabellenspitze der Oberliga, und da gilt es, sich auf keinen Fall einen Ausrutscher zu leisten. 

Erfreulich war die anfeuernde Atmosphäre im jüngsten Spiel gegen HSV Wildau. Die Fans in der Erlengrundhalle gingen richtig gut mit und konnten ihrer Mannschaft so durchaus helfen. 

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