Am Samstag kommt die SG Uckermark 

GROSSARTIG, Die Handball-Frauen des MTV Altlandsberg haben das wichtige Auswärtsspiel beim HSV (Handball Sport Verein) Frankfurt (Oder) gewonnen. Mit 27:26 war der Ausgang sehr knapp. Aber egal, zwei Punkte gehen auf das Konto des MTV. Die Frauen sind in der Oberliga als Tabellenzweite weiter gut dabei und haben bei einem Spiel weniger sogar noch die Möglichkeit, die bisherigen Tabellenführerinnen des SV 63 Brandenburg-West vom Platz eins zu verdrängen. 

Die Voraussetzungen für die Partie in Frankfurt (Oder) waren aus mentaler Sicht nicht die besten für die MTV-Frauen. Die Altlandsbergerinnen sind in der Liga mittlerweile die „Remis-Königinnen“. Viermal spielten sie schon unentschieden. Dreimal in Folge sogar – gegen den Frankfurter HC II 202:20, gegen den SV 63 Brandenburg-West 29:29 und zuvor gegen den SV Union Neuruppin 25:25. „Immer wieder standen wir uns in der jüngsten Vergangenheit selber im Weg“, hieß es dazu selbstkritisch aus dem Kreis der Mannschaft. So war die Ansprache von Trainer Mario Kaiser vor dem Spiel klar. Er forderte, „die Fehler der vergangenen Spiele zu minimieren und sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren“. 

Der MTV erwischte einen guten Start in die Partie. Nach knapp sechs Minuten führte er mit 4:0. Trotz der Führung: die MTV-Abwehr stand noch nicht sehr stabil. Dennoch konnten einige Fehler der Gegnerinnen genutzt werden. Ein echtes Pfund waren die starken Paraden der gut aufgelegten Lucy Hammerschmidt im Tor des MTV. Sie war der Ausgang für einige Tempogegenstöße und dementsprechend leichte Tore. 

In der 13. Spielminute zwang die Dominanz des MTV, den Frankfurter Trainer Christopher Kranich eine Auszeit zu nehmen. Der MTV hatte sich eine 7:3-Führung herausgespielt. Der MTV ließ nach und musste seinem hohen Tempo etwas Tribut zollen. Die Gastgeberinnen holten auf.  Der MTV Altlandsberg konnte mit dem 14:11 nur noch eine kleine Führung mit in die Pause nehmen 

Die zweite Hälfte sollte spannender werden, da keine der beiden Mannschaften den Kontrahenten davonziehen ließ. Die Partie entwickelte sich zu einem Duell auf Augenhöhe. Nach 40 Minuten konnten die Gastgeberinnen vom HSV das erste Mal in Führung gehen. Erinnerungen an die jüngsten Partien kamen hoch. Doch die Altlandsbergerinnen bewiesen wieder Courage und fighteten bis zum bitteren Ende. Vor allem durch wichtige Treffer von Romy Hübscher, Gina Klebert und Sophia Fricke – die das entscheidende 27:26 per Strafwurf erzielte – konnte der MTV das Spiel gewinnen.

Das nächste Spiel steigt nun am 8. März, dem Internationalen Frauentag. Ab 19 Uhr geht es in der Erlengrundhalle gegen die SG Uckermark. Es ist übrigens ein Spitzenspiel der Liga, denn die Tabellenzweiten haben die Tabellendritten zu Gast.  

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