Für eine faustdicke Überraschung sorgten die Handball-Frauen des MTV Altlandsberg am jüngsten Spieltag der Oberliga. Sie schlugen in eigener Halle den Tabellenführer SV Lok Rangsdorf. Und als wenn das noch nicht reichen würde, mit 33:24 bezwangen sie den Meisterschaftsanwärter deutlich. 

Der Traditionsverein aus Rangsdorf kam natürlich als Favorit. Für die Frauen des SV Lok, die in der Saison nur eine Niederlage und ein Unentschieden hinnehmen mussten, hätte ein Sieg in der Erle den vorfristigen Meistertitel bedeuted. 

So einfach wollten es die MTV-Frauen den Gästen aber keinesfalls machen. Und die zeigten sich beeindruckt, denn der MTV legte mit einem Höllentempo einen Fünf-Tore-Vorsprung hin. Lok wirkte angeschlagen und die Offensive um ihre bisher erfolgreichste Werferin Melissa Geßler (131 Saisontore) fand zunächst nicht ins Spiel. Der MTV-Abwehrblock stand gut und Lok gelangen in dieser Phase nur zwei Tore. Und wenn tatsächlich ein Ball durchkam, war da noch Torhüterin Josephine Konrath, die einen Sahne-Tag erwischt hatte. Sie konnte sogar zwei Siebenmeter-Würfe der Rangsdorferinnen entschärfen.  

Dass Lok Rangsdorf zu einer Spitzenmannschaft herangewachsen ist, zeigte der weitere Verlauf der ersten Halbzeit. Tor um Tor holte die Mannschaft auf und zur Halbzeit stand es nur noch 15:13 für den MTV. 

Die zweite Halbzeit begann wieder mit einem wahren Feuerwerk der Altlandsberger Handballerinnen. Schnell konnte der MTV mit fünf Toren davonziehen. So stand es nach 34 Minuten 19:14. Was dann aus Altlandsberger Sicht wirklich erfreulich war: Die Mannschaft steigerte sich weiter. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff lief der Ball nahezu perfekt durch die Reihen des MTV. Die Angriffszüge wurden sehr schön und konsequent ausgespielt. Nach knapp 46 Minuten führten die Gastgeberinnen mit 24:16. Es war ein toller Nachmittag für die Handballerinnen um das Trainerduo Mario Kaiser und Steffi de Beer.  

Am Ende bejubelten die Mannschaft und der Fanblock einen 33:24-Erfolg. Bejubelt wurde aus dem Team aber eine Spielerin besonders: „Josi, Josi“ hallte es nach ihren tollen Paraden völlig verdient durch die Erlengrundhalle. 

Das macht sicherlich Geschmack auf das letzte Saisonspiel am 7. Juli zu Hause gegen den Finowfurter SV. Zuvor geht es am 30. Mai 2026 aber noch zum HSV Falkensee 04. 

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