Im Auftaktspiel der Brandenburgliga muss sich unsere weibliche B-Jugend dem Mitaufsteiger Oranienburger HC mit 9:11 geschlagen geben. Dabei war beiden Mannschaften der wechselseitige Respekt über die gesamte Spieldauer anzumerken. Sinnbildlicher Ausdruck: Eine Quote an technischen Fehlern auf beiden Seiten, die nicht annähernd die technischen Fertigkeiten der Teams widerspiegelt.

Bis zum 3:3 verlief das Spiel ausgeglichen ehe sich die Oranienburgerinnen auf 7:3 absetzen konnten. Dies sind Augenblicke, in denen sich der Charakter eines Teams offenbart. Debakel oder den Kampf annehmen. Unsere Juniorinnen entschieden sich für das Kämpfen und konnten beim Stand von 7:7 alles auf Anfang stellen. Die folgende Auszeit des Oranienburger Coachs erwies sich für seine Farben als Glücksgriff. Der Rhythmus der Gastgeberinnen ist jedenfalls irgendwie auf der Bank liegen geblieben, denn beim 7:10 sah es wieder nach einer deutlichen Angelegenheit aus. Und es folgte Teil 2 der Aufholjagd. 9:10, Ballbesitz und noch zwei Minuten auf der Uhr. Erneute Hoffnung auf Zählbares. Der Ausgleich indes wollte nicht mehr fallen und der OHC nahm die Einladung dankend an und erzielte den 11. Treffer. Ende.

Die sprichwörtlichen Kleinigkeiten haben heute das Pendel zu Gunsten der Gäste ausschlagen lassen. Beispielsweise die fehlende Kaltschnäuzigkeit vom Punkt. Drei Versuche, kein Treffer. Definitiv noch Luft nach oben. Zwei Dinge hat die Mannschaft von Bernd Tobeck im ersten Spiel dessen ungeachtet klargestellt: Sie kann kämpfen und sie gehört in diese Liga.

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