Am vergangenen Samstag startete nun endlich auch die Oberliga-Saison unserer weiblichen A-Jugend gegen den VfL Lichtenrade. Nachdem der Frankfurter HC Mitte September aus der Liga zurückgetreten ist, verzögerte sich das Auftaktspiel um einen ganzen Monat. Umso heiß ersehnter war dann das erste Heimspiel gegen eine Mannschaft, die schon aus der letzten Saison bekannt war. In der Erlengrundhalle traf nun also ein geläufiger, aber auch nicht zu unterschätzender Gegner auf die Altlandsbergerinnen, der es in der Hinrunde der vergangenen Saison schaffte, den MTV zu schlagen.

Das Spiel startete von beiden Teams mit einer sehr offensiven Abwehr. Mit Schnelligkeit und Geschick überrannten die Mädels die gegnerische Defensive und erzielten die ersten Tore. Aber auch Lichtenrade war sich ihres Könnens bewusst. Nach einer kurzen Führung (5:3 in der 8. Spielminute) kamen die Gäste bis zu einem Unentschieden heran. Technische Fehler im Angriff und in der Abwehr schlichen sich ein; mit einem ernüchternden 15:18 ging es in der Halbzeitpause in die Kabine. Fazit der Ansprache des Trainers Michél Mölter: „Es sind schlichtweg zu viele Tore gegen und zu wenig für uns gefallen. Es ist noch alles drin, wenn wir uns wieder auf unsere Stärken besinnen und den Angriff so gestalten, wie wir es zu Beginn des Spiels getan haben.“ Mit einer Umstellung in der Abwehr und mehr Tempo, sowie Variabilität im Angriff ging es zurück auf die Platte.

In der 38. Minute begann dann ein Spiel mit Spannung und Ehrgeiz. Nach einer erfolgreichen Aufholjagd und dem resultierenden Unentschieden (20:20) folgte wieder ein kleiner Dämpfer, denn die Gegnerinnen nutzten unsere technischen Fehler, um das Spiel zu ihren Gunsten zu gestalten. Bis zur 58. Minute war allen Zuschauern in der Halle der Ausgang dieses Spiels noch unklar. Es folgte der Ausgleich und die letzten zwei Minuten bangen, denn es musste noch ein Tor her, um zwei Punkte zu gewinnen. Das Schlusssignal ertönte und auf der Anzeigetafel stand ein 28:27-Sieg für die Mädels der weiblichen A-Jugend. So stellt man sich einen erfolgreichen Saisonauftakt vor. Es lief zwar nicht alles glatt und perfekt nach allen Wünschen, aber über den ganzen Spielverlauf hinweg wurde es zu keiner Minute langweilig oder uninteressant. Im Großen und Ganzen können aber alle sehr stolz auf sich und die Leistung als Team sein.

Ein Spiel welches durchaus ein Unentschieden verdient hätte, so lautete das Trainerfazit. Es wurde auf beiden Seiten bis zum Schlusspfiff enorm gekämpft. Leidenschaft und Herzblut waren deutlich spürbar; sowohl für die Trainerbank, als auch für die Fans auf der Tribüne beider Teams. Es wurde vorab schon mit einigen Fehlern gerechnet, dennoch ist die gesamte Summe einfach zu hoch gewesen. Diese Fehler werden Fokus der nächsten Trainingseinheiten werden müssen, um am kommenden Wochenende auswärts, zu Gast bei den Füchsen, bestehen zu können. Abschließend bleibt dennoch zu sagen, dass sich unter dieser Konstellation jede Spielerin erfolgreich in die Saison rein gearbeitet hat und wir als Trainer Stolz sind, diese Mannschaft zu begleiten. Glückwunsch Ladys, zum Ende kommt halt doch Fleiß vor Talent!

Wir bedanken uns herzlich bei allen Fans und Unterstützern.

Nächstes Wochenende geht es wieder heiß her! Kommt mit nach Berlin und unterstützt uns gegen die Füchse. Am Samstag, den 26.10., um 15:30 Uhr beginnt der nächste Kampf um die zwei Punkte.

Spielerinnen des Dreamteams: Anna Förster (2), Luisa Teubert, Carolin Reibold (Tor), Elisa Fruhriep (5), Bonnie Beier (1), Julia Raddatz (1), Freya Wagner (Tor), Florentine Philipp (3), Tara Richter (6), Romina Wothe, Maja Staskowiak (1), Marie Scheffel (3), Maja Paape (3), Joy Jundels (3), Rüdiger Vogel (A), Michél Mölter (B), Andrea Teubert (C), Alina Scheer (D).

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