Am Mittwoch, den 27.04.2022, machten wir uns auf den Weg nach Berlin-Schöneberg, um dort das verschobene Rückspiel, gegen die „First Ladies“ der SG OSF Berlin zu bestreiten. Kurz nachdem das Spiel um 20 Uhr von den zwei Unparteiischen angepfiffen wurde, machten uns die Berlinerinnen sofort klar, wie der Hase hier heute Abend läuft – nämlich mit ordentlich Tempo. Wir waren anscheinend noch gedanklich nach nicht bei der Sache, und machten es den Gastgeberinnen leicht, den Spielstand in gerade einmal fünf Minuten, in ein 5:0 zu verwandeln. Ab dem Punkt begann dann auch für uns das Spiel, und wir konnten vorn endlich die ersten Treffer erzielen. Doch die technischen Fehler häuften sich, was den schnellen Gegnerinnen immer wieder einfache Kontertore ermöglichte. Auch die Löcher in unserer neu formierten Abwehr, führten zu einem 21:13 Halbzeitstand.
Doch wir wären natürlich nicht wir, wenn wir jetzt aufgeben würden!
In den ersten zehn Minuten der zweiten Spielhälfte schafften wir es, uns Tor für Tor wieder heran zu kämpfen, und den Spielstand in ein 23:20 zu verwandeln. Leider ohne Happy End. Zwei 2-Minuten Zeitstrafen in kürzester Zeit, brachten unsere Abwehr wieder aus dem Gleichgewicht. Die Gastgeberinnen fanden zu ihrer Anfangsform zurück und drückten aufs Gaspedal. So endete die Partie am Mittwochabend mit einem leider sehr hohen 36:27 Sieg der Ladies der SG OSF.
Trotz vieler Ausfälle und einer dadurch ganz neu strukturierten Abwehr, kann man positiv anmerken, dass bis zum Schluss gekämpft wurde und jedes Tor gefeiert wurde.
Außerdem ist unsere Frances nach langer Verletzungspause zurück aufs Paket gekehrt und konnte direkt zwei Tore feiern!

Danke an alle mitgereisten Fans und Glückwunsch an die First Ladies.

Wir hoffen, dass wir am Samstag zu alter Abwehrstärke zurückfinden und unsere siegreiche Heimbilanz, auch gegen die Frauen des SV Lok Rangsdorfs, weiter ausbauen können.

Eure 1. Damen!

Adriana Wienholtz [Tor], Carolin Reibold [Tor], Elisa Fruhriep [7], Anna Kunze [6], Sophia Fricke [4], Stephanie Lobedank [3], Frances Schwanke [2], Maja Paape [2], Jasmin Hildebrandt [1], Katharina Zschocke [1], Luisa Teubert [1]

Ein Bericht verfasst von Carolin Reibold.

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